Newsletter 3/2009
Inhalt:
- Messe Lifefair vom 4. bis 6. September 2009 in Zürich
- FAIRINVEST.info mit Stand und Podiumsdiskussion dabei
- 3 x 2 Eintritte zu gewinnen! - Wo befinden sich die weltweit wichtigsten Banken bezüglich Nachhaltigkeit?
- Niederlande: Nachhaltige Geldanlagen „krisenfester"
1. Messe Lifefair 2009 vom 4. bis 6. September in der Maag Halle in Zürich
Lifefair ist die einzige Messe der Schweiz, die allen drei Säulen der Nachhaltigkeit - Wirtschaft, Umwelt, Gesellschaft - eine attraktive Plattform bietet.
Patronat: Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) und Stadt Zürich.
FAIRINVEST.info ist aktiv mit dabei:
- Informationsstand, in Zusammenarbeit mit ACTARES
- Podiumsdiskussion, u.a. zusammen mit Vertretern der UNO:
"Hat das Kapital jegliche Moral und Ethik verloren? -
Nachhaltige Ökonomiestrategien in Zeiten der Weltwirtschaftskrise"
Leitung: Tagesanzeiger
Sonntag, 06.09.2009; 14:00 - 15:00
FAIRINVEST.info verschenkt 3 x 2 Eintritte an die Lifefair 2009:
Senden Sie uns bei Interesse jetzt ein E-Mail mit Ihrer Adresse an: mail@fairinvest.info
First come - first serve.
Weitere Angaben zur Messe unter: www.lifefair.ch
Reservieren Sie sich die Termine, wir freuen uns auf Ihren Besuch!
2. Wo befinden sich die weltweit wichtigsten Banken bezüglich Nachhaltigkeit?
Oekom Research hat 65 Geschäftsbanken hinsichtlich ihrer sozialen und ökologischen Verantwortung untersucht. Am besten schnitt die deutsche HypoVereinsbank ab, gefolgt von den australischen Banken Westpac Banking Corporation und National Australia Bank. Ingesamt erreicht die Bankenbranche im Vergleich zu anderen Sektoren ein eher schlechtes Ergebnis.
Mit Blick auf die Entstehung der Finanzkrise sieht Dietrich Wild, Research Director bei Oekom Research, großen Handlungsbedarf bei der fairen und transparenten Beratung der Kunden:
„Es gibt derzeit keine Großbank, die es geschafft hat, wirksame Maßnahmen zu etablieren, um den Vertrieb rundum transparent und kundenorientiert zu gestalten".
Trotz beeindruckender Wachstumsraten liegt bei den meisten Banken der Anteil von Fonds und Mandaten, die nach umfassenden ökologischen und sozialen Kriterien verwaltet werden, noch unter drei
Prozent.
Neben der Kapitalanlage sehen die Analysten vor allem im Kreditgeschäft einen zentralen Hebel, über den Finanzinstitute nachhaltiges Wirtschaften fördern und kontroverse Projekte verhindern können. Hier zeigt die Branche aus Sicht der Analysten zu wenig Engagement und bleibt noch immer weit hinter ihren Möglichkeiten.
(Quelle: oekom research,6/2009)
3. Niederlande: Nachhaltige Geldanlagen „krisenfester"
Der Markt für nachhaltiges Sparen und Anlegen in den Niederlanden ist im Jahr 2008 um 8,4 Prozent gewachsen - auf 14,25 Milliarden Euro. Bedingt wurde das Wachstum vor allem durch Zuflüsse bei den
Spareinlagen, während Investitionen in Wertpapiere sogar schrumpften. Das gab der „Verein von Anlegern für nachhaltige Entwicklung" (VBDO) bekannt.
Ethikbanken konnten demnach in 2008 Mittelzuflüsse auf Sparkonten wie noch nie zuvor verzeichnen. Nachhaltige Anlage- und Sparprodukte haben im Jahr 2008 4,3 Prozent des gesamten niederländischen
Markts ausgemacht. In 2007 lag der Anteil noch bei 3,8 Prozent.
Giuseppe van Helm, Direktor des VBDO: „Nachhaltiges Investieren bleibt krisensicher und gewinnt 2008 definitiv an Boden gegenüber nicht-nachhaltigem Sparen. Dies verdeutlicht ein größeres Bewusstsein der niederländischen Anleger gegenüber den ökonomischen, ökologischen und sozialen Herausforderungen, die auf uns zu kommen werden."
(Quelle: www.volkskrant.nl/economie/article1242699.ece/)
Mit freundlichen Grüssen
Othmar B. Ulrich
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